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 Betreff des Beitrags: Leben auf dem Riedberg...für Kinder
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 20:48 
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Registriert: Sa 31. Okt 2015, 18:24
Beiträge: 1
Liebe Riedbergerinnen und Riedberger,

da meine Frau im Juni ihr 4. Kind erwartet und unsere Wohnung im Nordend nicht für so viele Kinder ausgelegt ist, denken wir momentan über den Kauf eines Hauses im Riedberger Westflügel nach. Gleich vorweg möchte ich sagen, dass ich bis jetzt in noch keinem Frankfurter Stadtteil auf solch höfliche und hilfsbereite Menschen wie am Riedberg getroffen bin. Im Folgenden würde ich Ihnen gerne einige Fragen zu den Lebensumständen für Kinder auf dem Frankfurter Riedberg stellen und wäre sehr dankbar, falls es hier vielleicht irgendwelche Mütter (natürlich gerne auch Väter :) ) gibt, die mir antworten würden. Vielen herzlichen Dank hierfür!

Doch zunächst noch eine Frage zur Einwohnerzahl: In vielen Zeitungsartikeln ist zu lesen, dass bis 2017 (2020) 15.000 Menschen auf dem Riedberg leben sollen, bezieht sich diese Zahl wirklich nur auf den Riedberg oder ist Kalbach, das ja zum Stadtteil dazugehört, mit eingerechnet ? Falls Kalbach nicht hinzugezählt worden sein sollte, würden ja 2017 (2020) dann ca. 21.000 Menschen im Stadtteil Kalbach-Riederg leben, oder ?

Wenn man nun von 21.000 Einwohnern ausgeht, ist es dann so, dass das Leben auf dem Riedberg vielleicht ein bisschen mit dem Leben in einer (urbanen) Kleinstadt vergleichbar ist ?

Ich bin in einem 4.000 Seelen-Dorf in Bayern aufgewachsen, in dem der demographische Wandel scheinbar schon Mitte der 80er begonnen hatte zu wirken und es dort in Folge dessen, nur sehr wenige gleichaltrige Kinder zum Spielen und ggs. Austauschen gab.
Die Freunde und Klassenkameraden wohnten alle in einer recht weit entfernten Kleinstadt (Weilheim i. OB., 35 min. südl. von München, um die 21.700 Einwohner).
Dort sah es jedoch ganz anders aus: gleich nach der Schule oder auch erst spätnachmittags traf man sich, entweder unter Klassenkameraden oder auch einfach mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft (altersunabhängig, also auch beispielsweise 3. mit 5. oder 4. mit 7./8. Klässlern;
standesunabhängig, also auch der Millionärssohn mit dem Kind vielleicht nicht ganz so wohlhabender Eltern; herkunftsunabhängig, also auch alteingesessene mit vielleicht erst vor kürzerer Zeit, beispielsweise aus dem Kosovo oder dem Iran, nach Deutschland gezogenen), und zog gemeinsam um die Häuser, fuhr Skateboard oder Fahrrad, trieb vielleicht auch den ein oder anderen Nonsens, übernachtete am Wochenende auch mal beieinander, spielte Verstecken oder Fußball, oder hing -wie man heute vermutlich sagen würde- einfach miteinander ab - kurzum: verbrachte einfach eine Schöne Zeit miteinander.
Meine Frage wäre nun, ob es auf dem Riedberg, an dem vermutlich ähnlich viele Familien mit Kindern leben dürften wie in Weilheim (es zogen damals viele Eltern von München nach Weilheim raus, da sie wollten, dass ihre Kinder im Grünen aufwachsen), ähnlich aussieht und abläuft ? Es dürften ja, wenn man etwas von einer Übertrittsquote aufs Gymnasium von 80% liest, sogar ziemlich viele die gleiche Schule miteinander besuchen, dann hätte man seine Klassenkameraden ja in der Nachbarschaft wohnen ?
In der Frankfurter Rundschau wurde der Riedberg mal als "Eldorado für Familien mit Kindern" tituliert, ist dieser Aussage uneingeschränkt zuzustimmen ? Und wie sieht es eigentlich mit Sportvereinen und bspw. einer Musikschule am Riedberg aus ?

Tausend Dank, dass Sie sich die Zeit für Beantwortung der Fragen nehmen!

Liebe Grüße

Johannes


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BeitragVerfasst: Sa 23. Jan 2016, 22:53 
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Registriert: So 19. Aug 2012, 22:15
Beiträge: 12
Hallo Johannes,

deine Frage ist ja schon eine Zeit lang her, aber vielleicht hättest du ja trotzdem gerne noch eine Antwort. Irgendwie ist in dem Forum hier nicht mehr so viel los, die meisten tummeln sich wohl eher in den diversen Riedberg-Facebook-Gruppen ... ;-)

Also als "Eldorado für Familien mit Kindern" würde ich es jetzt nicht unbedingt beschreiben, aber uns gefällt es hier sehr gut und wir möchten auch hier wohnen bleiben. Aus meiner Sicht kann es wirklich gut mit dem Leben in einer urbanen Kleinstadt vergleichen, das ist ja gerade der Grund, warum wir hierher gezogen sind. Man hat sehr viel Grün um sich herum und direkte Anbindung an den Grüngürtel und auf den Straßen begegnet man ständig Leuten, die man kennt.

Wir haben zwei Kindern und die spielen auch nachmittags alleine mit den Kindern aus der Nachbarschaft (von denen es sehr viele gibt) auf der Privatstraße hinter dem Haus oder in den Gärten der Nachbarn.
Und was auch wirklich schön ist, dass inzwischen wirklich viel geboten wird: Einkaufszentrum, großer Sportplatz und inzwischen 2 Sportvereine, einen Familienverein (Billabong), diverse andere Vereine aus der Umgebung, die hier in den Sporthallen ihr Angebot haben, einige jährliche Stadtteilfeste, der Markt Samstags, inzwischen 2 Grundschulen (eine mit Schwimmhalle), ein Gymnasium und irgendwann noch eine Gesamtschule, unzählige Spielplätze, einen Jugendclub und noch vieles mehr. Eine eigene Musikschule gibt es (noch) nicht, aber in den Räumlichkeiten der beiden Schulen finden Musikschulkurse statt.

Ich hoffe, dir damit ein wenig weitergeholfen zu haben. :-)


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